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Der aktivistische Investor Elliott Management hat Toyotas erhöhtes Angebot von 18.800 Yen pro Aktie für die Privatisierung von Toyota Industries abgelehnt und es als fast 40 % zu niedrig bezeichnet. Elliott, der größte Minderheitsaktionär, hat einen alternativen Wachstumsplan vorgeschlagen, der den Wert des Unternehmens bis 2028 auf 40.000 Yen pro Aktie mehr als verdoppeln würde. Die Aktie von Toyota Industries wurde mit 19.450 Yen über dem Angebotspreis gehandelt, was die Skepsis des Marktes gegenüber den Übernahmebedingungen verdeutlicht.
Chinas Wirtschaft hat ihr offizielles Wachstumsziel von 5 % für 2025 erreicht, wobei das Wachstum im vierten Quartal bei 4,5 % lag und damit leicht über den Erwartungen der Analysten lag. Allerdings sieht sich die Wirtschaft mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, darunter eine sich verlangsamende Wachstumsrate, eine anhaltende Immobilienkrise, die die Binnennachfrage schwächt, und ein beschleunigter Bevölkerungsrückgang mit einer Geburtenrate, die einen historischen Tiefstand erreicht hat. Die demografischen Herausforderungen setzen das Rentensystem unter Druck und erschweren die Bemühungen zur Ankurbelung des Binnenkonsums, trotz der starken Exportleistung trotz der US-Zölle.
Die Rohölimporte der Europäischen Union gingen in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 um 8,8 % zurück, wobei die Kosten aufgrund niedrigerer internationaler Preise sogar um 18,3 % stärker sanken. Gleichzeitig stiegen die LNG-Importe um 25,9 %, wobei die Kosten um 36,1 % zunahmen. Die EU diversifizierte ihre Energiequellen, wobei Norwegen und die USA die wichtigsten Lieferanten waren, während die Importe aus Russland aufgrund von Sanktionen und Preisobergrenzen deutlich zurückgingen.
Eine britische Politik-Kommission empfiehlt der Regierung, ihr Verkaufsziel für Elektrofahrzeuge für 2030 von 80 % auf 50 bis 60 % der Neuwagenverkäufe zu senken, und begründet dies mit der Notwendigkeit stärkerer Investitionen in die heimische Batterieproduktion. Dieser Schritt folgt auf die Herausforderungen, denen sich europäische Automobilhersteller aufgrund von US-Zöllen, chinesischer Konkurrenz und Exportbeschränkungen für Seltene Erden gegenübersehen. Unter Beibehaltung des Ausstiegs aus Verbrennungsmotoren bis 2035 plädiert die Kommission für evidenzbasierte statt ideologische regulatorische Eingriffe, um den Wandel der britischen Automobilindustrie zu unterstützen.
China erzielte 2025 trotz eines Rückgangs der Kohleverstromung eine Rekordkohleproduktion von 4,83 Milliarden Tonnen und erzielte gleichzeitig bedeutende Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Energien, wobei die Provinz Shanxi einen Anstieg der Produktion alternativer Energien um 26 % verzeichnete. Das Land baut weiterhin neue Kohlekraftwerkskapazitäten auf und behält gleichzeitig seine Position als weltweit größter Erbauer von Wind- und Solarenergieinfrastruktur.
Kasachstan hat eine wichtige Gesetzesänderung umgesetzt, die den Handel mit Kryptowährungen verbietet, mit Ausnahme von Vermögenswerten, die von der Nationalbank genehmigt wurden. Das neue Bankengesetz zentralisiert die Regulierung von Kryptowährungen, schreibt eine Lizenzierung für Börsen vor und zielt darauf ab, Investoren zu schützen und gleichzeitig Geldwäsche zu verhindern. Dieser Schritt ist Teil der umfassenden Bemühungen Kasachstans um eine Modernisierung des Finanzwesens, hat jedoch gemischte Reaktionen bei den Akteuren der Branche ausgelöst.
Industrieunternehmen verlagern ihren Schwerpunkt zunehmend von der reinen Fertigung hin zu umfassenden Servicelösungen, die Beratung, Montage und Wartung umfassen. Dieser Strukturwandel wird durch komplexe Produkte, globale Wettbewerbsherausforderungen wie Zölle und Subventionen sowie technologische Fortschritte wie KI vorangetrieben. Dieser Wandel bietet zwar Chancen für Innovationen und eine Diversifizierung der Einnahmequellen, ist jedoch auch mit einer Verlagerung der Produktion ins Ausland verbunden und erfordert ein Umdenken in Bezug auf traditionelle Industriemodelle.
Deutschland hat die Subventionen für Elektroautos wieder eingeführt, wobei für Neukäufe bis zu 6.000 Euro zur Verfügung stehen, die sich nach dem Einkommen staffeln und für Familien zusätzlich erhöht werden. Das Programm umfasst reine Elektrofahrzeuge und umstrittene Plug-in-Hybride, wobei bis 2029 3 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Während die Regierung darauf abzielt, die Elektromobilität zu fördern und deutsche Hersteller zu unterstützen, argumentieren Kritiker, dass das Programm einkommensstarke Käufer unfair begünstigt und ineffiziente Hybridfahrzeuge einschließt. Die Subventionen stehen hinsichtlich ihrer Umweltwirksamkeit und der Mittelzuweisung unter genauer Beobachtung.
Die staatliche indische Raffinerie MRPL wechselt nach den US-Sanktionen gegen russische Produzenten von russischen Ölimporten zur Erkundung venezolanischer Rohölkäufe. Dieser Schritt spiegelt die rasche Umstrukturierung der globalen Ölhandelsmuster wider, wobei die großen Händler Vitol und Trafigura US-Lizenzen erhalten haben, um venezolanisches Öl zu vergünstigten Preisen an asiatische Raffinerien zu vermarkten.
ETH Zürich-Präsident Joël Mesot diskutiert auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, wie der politische Druck auf die Forschungsfinanzierung in den USA zu einer Zunahme von Bewerbungen amerikanischer Professoren und Studenten an Schweizer Universitäten führt. Während dies für die Schweiz eine kurzfristige Chance darstellt, äußert Mesot sich besorgt über die langfristigen Auswirkungen auf die globale Wissenschaft. Er hebt auch den beeindruckenden Spin-off-Erfolg der ETH hervor, insbesondere in den Bereichen KI und Biotechnologie, mit 37 Start-ups, die 2024 gegründet wurden, und hohen Überlebensraten.

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